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Medieninformation, 19. März 2004

Studie Europakonsument: Heimische E-Commerce-Plattform Geizhals weist Aussagen zurück

Sicherheits- und Kulanzdenken wird auch beim Online-Handel groß geschrieben

Empörung bei der österreichischen E-Commerce-Plattform Geizhals hat die gestern veröffentlichte Studie der Verbraucherberatung Europakonsument hervorgerufen, derzufolge ein Drittel der online bestellten Waren nicht geliefert werde. „Das ist schlicht und einfach falsch“, sagt dazu Dipl.Ing. Marinos Yannikos, Vorstand der Preisvergleich Internet Services AG und Betreiber der Bestpreis-Plattform Geizhals.

Die Untersuchung sei keineswegs repräsentativ. „Die Ausweitung des Ergebnisses auf den gesamten Online-Handel ist irreführend“, so Yannikos. Der Geizhals-Chef führt dazu folgende Argumente ins Treffen:

- Bei den in der Studie ausgewählten Shops handelt es sich überwiegend um kleinere Anbieter. Der Großteil der Transaktionen wird aber von großen Plattformen abgewickelt. Die geringe Anzahl von Bestellungen in dieser Studie hat daher keine Aussagekraft für den gesamten E-Commerce.

- Bei den bestellten Produkten handelt es sich in erster Linie um T-Shirts, Papier, Spielwaren u.ä. Die gängigen Online-Artikel wie Elektronik-Artikel, Hard- und Software nehmen nur einen geringen Teil in der Studie ein. Daher ist auch der Mix an Bestellungen nicht repräsentativ für das Internet.

- Die Studie nimmt Bezug darauf, dass Waren „nicht angekommen“ sind. Das bedeutet keinesfalls pauschal „nicht geliefert“. Denn das Nichtankommen von Waren kann nichts zu tun haben.

„Derartige Horrormeldungen sind kontraproduktiv, und zwar nicht nur für die Betreiber großer E-Commerce-Plattformen, sondern auch für die zahlreichen Händler, die das Angebot als Vertriebsschiene im Internet nutzen, und für die Konsumenten, die die Vorteile des Online-Kaufens bereits zu schätzen wissen“ resümiert Yannikos. Gesamt gesehen würden sich tatsächliche „Betrugsfälle“ im Internet im Promillebereich bewegen, grundsätzlich wird das Sicherheits- und Kulanzdenken bei den Internet-Plattformen und den dort vertretenen Anbietern sehr groß geschrieben und steht dem des traditionellen Handels in nichts nach.


Sicheres Einkaufen im Internet: Tipps von Geizhals

Als Tipps für sicheres Einkaufen im Internet nennt Yannikos, die Händlerbewertungen genau zu beachten, den Erfahrungsaustausch mit anderen Usern zu pflegen und keine Waren per Vorauskasse zu bezahlen. „Wir raten unseren Kunden, die Ware nur per Nachnahme zu bestellen und stehen bei Problemen als Anlaufstelle zur Verfügung“, so der E-Commerce-Experte.


Geizhals ist mit durchschnittlich über einer Million Unique Clients im Monat (lt. ÖWA) Österreichs größte E-Commerce-Site. Auf der Bestpreis-Plattform sind mehr als 700 Händler
mit rund 77.000 Artikeln und rund 1,4 Millionen Einzelpreisen gelistet. Das monatliche Transaktionsvolumen beträgt zur Zeit rund 26,4 Mio. Euro.

Rückfragen:

Unternehmenskontakt:

Preisvergleich Internet Services AG
Mag.Vera Pesata,Marketing & Sales
Tel: + 43 1 58 11 609-41
e-mail: vera.pesata@geizhals.at

Pressekontakt:

Agentur Dr. Neureiter
Tel: +43 1 9246087
e-mail: agentur@neureiter.at