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Medieninformation, 22. Juni 2004

Geizhals bringt Händlern Umsatz und Gewinne

Betriebswirtschaftszentrum der Universität Wien präsentiert Studie über Preisvergleichsplattformen: Der „Billigste“ ist nicht der Erfolgreichste


84 % der Händler auf Geizhals.at konnten ihren Umsatz seit der Teilnahme an der österreichischen Preisvergleichsplattform steigern, 47% geben auch eine positive Gewinnentwicklung an. Wesentliche Erfolgskriterien sind das Streben nach positivem Userfeedback, Erfassung und Analyse der Kundendaten auf der jeweiligen Händler-Website und die Konzentration auf Kernkompetenzen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Betriebswirtschaftszentrums der Universität Wien (BWZ), die heute in Wien präsentiert wurde.

Über 100.000 Produkte und mehr als 1,8 Millionen stündlich aktualisierte Preise können auf der Website www.geizhals.at verglichen werden. Die 1996 entwickelte Plattform besuchen heute im Durchschnitt rund 1,2 Millionen Menschen* im Monat, um sich dort zu informieren und per Mausclick Waren zu bestellen. Mehr als 950 Händler setzen auf Geizhals.at monatlich insgesamt ca. 30 Mio. Euro um. Trotz dieser zweifellos positiven Auswirkungen von Geizhals.at auf den Online-Handel gibt es auch Befürchtungen, dass durch die Preistransparenz im Internet der Preisdruck zunehmen könnte.


Positive Händlerbewertungen wichtig für Kaufentscheidung

„Wie wirken sich Preisvergleichsplattformen auf das Verhalten von Händlern und Konsumenten aus?“ war daher die zentrale Fragestellung der BWZ-Studie. Befragt wurden dazu sowohl Händler, die auf Geizhals.at vertreten sind, als auch Händler, die keine Preisvergleichsplattform nutzen. Dabei kristallisierte sich klar heraus: Die Angst des Handels, im Internet aufgrund des erhöhten Preisdrucks keine Gewinne machen zu können, ist unbegründet. Es ist nämlich keineswegs der Preis alleine, der über den Erfolg beim Kunden entscheidet, ebenso wichtig sind Kriterien wie positive Händlerbewertungen, Servicebewusstsein und Liefertreue.

So bekennen sich 67% der Händler mit positiver Gewinnentwicklung dazu, dass sie sich aktiv darum bemühen, gute Bewertungen von den Onlinekunden zu erhalten. 66% der Umfrageteilnehmer gaben an, dass ihre Erwartungen an Geizhals erfüllt wurden, bei 3% der Befragten wurden die Erwartungen sogar übertroffen. Von jenen Händlern, die derzeit aufgrund der Sorge vor erhöhtem Preisdruck nicht auf Geizhals vertreten sind, können sich immerhin 44% vorstellen, in Zukunft an der Preisvergleichsplattform teilzunehmen.


* 1,1 bis 1,4 Mio Unique Clients pro Monat lt. ÖWA

Daten- und Kundenpflege als Erfolgsfaktoren

Eng verknüpft mit dem Erfolg auf Geizhals.at ist die Bereitschaft der Händler, die via Preisvergleich gewonnenen Kundendaten auf der eigenen Website zu erfassen und auszuwerten. So konnten 61% der Händler, die eine systematische Datenerfassung betreiben, mehr Gewinne verzeichnen. Von jenen Händlern, die die gewonnenen Daten nicht erfassen und weiterbearbeiten, gab es nur bei 28% eine positive Gewinnentwicklung.

„Nicht der Billigste ist im Internet der Erfolgreichste, sondern derjenige, der seine Kundenbeziehungen pflegt“, so das Resümee von Studienverfasserin Fanny Vilchez. Insgesamt ortet die Expertin ein hohes Potenzial für Gewinn- und Umsatzzuwachs durch die Teilnahme am Preisvergleich.

Die Wichtigkeit von Kundenbindung und Kundenpflege hob auch Univ.-Prof. Dr. Rudolf Vetschera vom Institut für Betriebswirtschaftslehre am BWZ der Universität Wien hervor. „Die Studie zeigt klar: Auch in der New Economy gelten die Spielregeln der Old Economy. Im Internet geht es allerdings nicht mehr ums Händeschütteln, sondern darum, die Möglichkeiten, die einem Plattformen wie Geizhals.at bieten, zu nutzen und so den eigenen wirtschaftlichen Erfolg zu verbessern“, so Vetschera.


Mehr Service bei Geizhals.at

Geizhals.at hat bereits Konsequenzen aus den Ergebnissen der Studie gezogen und seine Plattform weiter verbessert. So kann auf der Website nun beispielsweise gezielt nach jenen Händlern gesucht werden, die Abholmöglichkeiten vor Ort anbieten, wie dies von vielen Kunden gewünscht wird. „Geizhals bietet auch jenen Händlern, die nicht die Mittel für große Werbekampagnen haben, die Chance, sich am Markt zu behaupten und Gewinne zu erzielen. Wir verbessern laufend unsere Plattform, um sowohl dem Handel als auch den Konsumenten optimale Services zu bieten“, so DI Marinos Yannikos, Vorstand der Preisvergleich Internet-Services AG und Betreiber von Geizhals.at

Der Auf- und Ausbau von Geizhals.at ist gekennzeichnet durch die enge Verbindung mit universitärer Forschung und Entwicklung. So war Geizhals-Erfinder Yannikos Assistent an der Technischen Universität Wien, als er die Website - zunächst als Geheimtipp für Freunde und Bekannte – ins Leben rief. Studien und Umfragen verschiedener Universitätsinstitute begleiteten die Weiterentwicklung von Geizhals.at. Im Vorjahr wurde gemeinsam mit ConfigWorks und der Universität Klagenfurt der „Virtuelle Einkaufsberater“ entwickelt. Er hilft bei der Suche nach der richtigen Digitalkamera und verbessert so die Beratungsqualität im Internet.

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Mag.Vera Pesata,Marketing & Sales
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